Wissens-Transparenz (Explizierung) i    >

Mit Wissens-Transparenz wird hier ein Prozess bezeichnet, in dem es darum geht Wissen sichtbar, einfacher zugänglich und leichter verständlich zu machen. Bildquelle: WWW-Angebot des Kantons Aargau

Dieser Prozess ist von zentraler Bedeutung weil alle andere Wissensprozesse von der Wissenstransparenz abhängig sind.

Transparenz entsteht wenn z. B. einem Dokument systematisch ermittelte Metadaten hinzugefügt werden. Ein allseits bekanntes Beispiel zeigt sich beim Ablegen von Office-Dokumenten in das eigene Datei-System auf dem PC oder im Netz (Maske ‚Datei-Info‘ mit Felder wie ‚Titel‘, ‚Thema‘, ‚Autor‘, ‚Manager‘, ‚Firma‘, ‚Kategorie‘,  usw.)

Auch das Benennen der Datei und ihre Einordnung in einem Datei-Ordner ist eine Handlung die mehr oder weniger Transparenz schaffen kann.

Transparenz kann auch durch Strukturierung und systematische  Aufbereitung der Inhalte von Dokumenten entstehen. Hilfsmittel sind dann Strukturdiagramme wie Mind Maps und  ähnliche Visualisierungs-Techniken ('knowledge mapping', siehe Eppler, 2002) oder komplexe Modellierungstechniken wie semantische Netzwerke oder Regelwerke für Expertensysteme.

Schlussendlich kann Wissen auch mit spezielle Dokumenten-Arten wie Best Practices Berichte, Lessons Learned Berichte, Yellow Pages, Wissens-Portale und verwandte WM-Instrumente transparent gemacht werden.