Fallbeispiel: XMIT

Ziel(e) der WM-Massnahme(n)

XMIT wollte eine geeignete Bewertung des Wissens ihrer Mitarbeitenden in Bezug auf "Netzwerke", "Service-Niveau", "Schnelligkeit beim Aufbau neuer Skills", "Unterstützung aller Produkte in allen Phasen des Lebenszyklus", "zielgerichtete Ausbildung", "Wissenstransparenz" und "Know-How-Verteilung".

Problemstellung(en)

XMIT musste vor dem Hintergrund von Produktevielfalt, sich verkürzenden Produktlebenszyklen, neuen Technologien und steigenden Intergrationsbedürfnissen seitens der Kunden die richtigen Mitarbeitenden mit dem richtigen Produkt- und Technologiewissen und dem richtigen Werkzeug zur richtigen Zeit am richtigen Ort (Kunde oder Servicebereich) verfügbar haben. (Wissensidentifikation und -nutzung)

Gewählte Lösung(en)

XMIT erfasste die Fachskills und erstellte die Wissensmatrizes Produkte Know-How und Technologie Know-How, die zentrale Teile des Brainpools darstellen. In diesen Matrizes werden den Mitarbeitenden die Produkte oder die Technologie gegenübergestellt und die Fachskills der Mitarbeitenden darin nach einem speziellen Schlüssel bewertet.

Aufgabenanalyse

1. Bewertung der Fachskills; 2. Darstellung der Fachskills in Wissensmatrix (Produkte Know-How, Technologie Know-How); 3. Aufbau eines "Brainpools"; 4. Regelmässige Neubewertung der Fachskills

Eingesetzte Technologie(n)

XMIT verwendete zwei zentrale Wissensmatrizes zur Darstellung und Bewertung der (benötigten und vorhandenen) Fachskills. (Wissenserwerb, Wissensaustausch und
-nutzung)

Nutzen

Brainpool erleichtert die Zusammensetzung spezieller Teams und von ausgewogenen Kundenbetreuungsgruppen. Ausserdem ermöglichte Brainpool eine flexiblere Personalplanung und die Steuerung des Ausbildungsprogramms. Die verbesserte Auskunftskompetenz und kürzere Reparaturzeiten ermöglichten eine bessere Betreuung der Kunden.

Aus der Sicht des Wissens

XMIT selber konnte die Transparenz über das eigene Produkte- und Technologie Know-How erhöhen. Der Ausbildungsbedarf und die zugehörigen Kosten konnten klarer dargestellt und ein gezielter Know-How Aufbau ermöglicht werden. (Wissenserwerb) Die interne Szenarienplanung (Ferien, Krankheit, Pensionierung) ermöglichte das Controlling und die Planung von Fachskills. (Wissensnutzung)

Quelle(n) Probst, G./Raub, S./Romhardt, K., 1999, WISSEN MANAGEN, Gabler, Frankfurt (S.346ff)

xfolderopened.gif (885 Byte)  Marco C. Bettoni, FHBB - 13.03.02 - 21.08.02