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Wissensmanagement

Fallbeispiele

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Konsequente Umsetzung einer Total Quality Management-Initiative im Rahmen eines "Customer Focus"-Programms Die Mitarbeitenden verstehen die Problemlösungsmethodiken nicht und besitzen noch nicht die Fähigkeiten, diese in der täglichen Arbeit umzusetzen. ABB
Bewahrung langjähriger Erfahrungen und Beziehungen der frühpensionierten Führungskräfte. Die langjährigen Erfahrungen und Beziehungen der altgedienten Führungskräfte bewahren und den jüngeren Mitarbeitenden die Möglichkeit schaffen, rechtzeitig in Top-Kader-Funktionen aufzusteigen. Den Zeitpunkt und das Ausmass eines Rücktritts flexibel bestimmen. ABB Consulting AG
Vorbildlichen Umgang mit Wissen pflegen. Der Wissensaustausch in Bezug auf Best Practices und Projekterfahrungen muss verbessert werden. Arthur Andersen
Aufbau und Sicherung des Managementpotentials durch das Auffinden hochbegabter und belastbarer Nachwuchskräfte, die sich selbst steuern können. Das Auffinden dieser hochbegabten und belastbaren Nachwuchskräfte die sich selbst steuern können ist sehr schwierig. Bertelsmann AG
Aus innovativen Projekten Lessons learned im Strategiebereich gewinnen. Ermittlung von Möglichkeiten zur Übertragung von Erfahrungen von erfolgreichen Strategieprojekten auf die weniger erfolgreichen. COOP (Schweiz) AG
Konzernübergreifendes Team bilden, das die vielfältigen Formen des Wissens in einem engmaschigen Netz identifiziert, bündelt und als Basis für das gesuchte Szenario zugänglich macht. Mittels der Szenario-Technik sollen die wichtigsten Hauptszenarien entwickelt werden. Die Komplexität der vermeintlich einfachen Fragestellung. Daimler-Benz
Kunden wählen ihre gewünschte Konfiguration online aus, sehen unmittelbar den Verkaufspreis und können ihre Bestellung direkt abschicken. Die Kundenbestellung soll direkt und ohne Medienbruch weiter verarbeitet werden. Eine riesige Anzahl möglicher Konfigurationen und Sonderwünsche der Kunden steigern die Kosten überproportional. DELL
Mehrere Standorte sollen im Rahmen eines Wissenspools vernetzt werden. Die nachträgliche Erfassung und Dokumentation von Projektdaten ist sehr aufwendig und das "Erinnern", also das Wiederfinden der Daten fällt eher schwer, weil sie auf verschiedenen Servern abgelegt sind Deutsche Gesellschaft f. Mittelstandsberatung mbH (DGM)
Die Zusammenarbeit zwischen mehreren Abteilungen soll verbessert werden. Die Kundenbedürfnisse, Erfolgschancen und Markttrends werden zu wenig gezielt, ineffizient und zu spät erkannt, die Ressourcenoptimierung im Sinne von Führung und Controlling existiert nicht. Dr. W. Kolb AG
Die Hebelwirkung angewandten Wissens für den Wettbewerbsvorteil steigern, die Entwicklung von best practices fördern und die internen Fachexperten identifizieren. Die bestehende Lösung mit Lotus Notes und Lotus Domino allen Mitarbeitenden weltweit zur Verfügung stellen. DuPont
Wissensmanagement einführen, um einen effizienten Austausch sowie eine effiziente Nutzung und Entwicklung von Wissen gewährleisten zu können. Ein Generationswechsel führt zu Wissenslücken und das stetige Unternehmenswachstum überforderte die vorhandenen organisatorischen Strukturen. ESPE Dental AG
Das durch strukturelle Veränderungen entstandene Unternehmenskonglomerat muss eine dynamische und gemeinsame Kultur entwickeln. Das Unternehmen durchläuft eine strukturelle Veränderung, bei der Kernkompetenzen in einem Stück verkauft, neue Wissensbasen durch Akquisitionen erworben aber nicht verknüpft werden. General Electric (GE)
Das vorhandene Mitarbeiterwissen ist offen zu legen, um es für einen größeren Personenkreis zugänglich zu machen. Der Informationsfluss und Wissenstransfer zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern sowie zwischen den Mitarbeitern gleicher und unterschiedlicher Schichten insbesondere bei der Schichtübergabe ist zu optimieren, vorhandene Wissensdefizite festzustellen und mit Hilfe von internen Schulungsmassnahmen zu verringern. Umfangreiches Know-how liegt in den Köpfen der Mitarbeitenden verborgen und dessen Umfang ist unbekannt. Der Dreischichtbetrieb erschwert zudem den Wissensaustausch. Härterei
Eine bedienerfreundlichere Darstellung wichtiger Indikatoren der allgemeinen Geschäftsentwicklung, als es das bestehende MIS bietet. Die Indikatoren sollten in einer Gesamthierarchie dargestellt, kritische Indikatoren herausgefiltert und detaillierter analysiert werden können. Hewlett Packard Europa
Konzernweit vorhandenen Wissenstragenden und die Wissensbestände identifizieren. Prozessfehler, fehlende Daten, ungenügend ausgefüllte Formulare, verstrichene Fristen oder unterlassene Testreihen bei den internationalen Zulassungsprozessen führen zu Zeit- und Geldverlust. Hoffmann-LaRoche
Verbesserung der Transparenz über die weltweit verteilte Forschung. Durch die dezentrale Struktur besteht Intransparenz über die aktuellen Produktentwicklungsprojekte in den internationalen Tochtergesellschaften, weshalb die Kräfte nicht gebündelt und Kooperationschancen nicht genutzt werden können. Ausserdem sind die verantwortlichen Forscher der Tochtergesellschaften unbekannt. Holderbank
Die Kommunikation und Kooperation zwischen den Abteilungsleitern/Aussendienst untereinander einerseits und den Abteilungsleitern/Aussendienst und dem Innendienst anderseits soll verbessert werden. Die Mitarbeitenden sollen für den Wissensaustausch sensibilisiert werden. Mehrere Abteilungsleiter beraten Grossunternehmen über unterschiedliche Produkte. Zukünftig soll jeweils ein Abteilungsleiter die gesamte Produktpalette bei einem Kunden präsentieren. Aufgrund des schlechten Berichts- und Dokumentationssystem fehlen den Abteilungsleitern sowohl Informationen über die anderen Produkte als auch Informationen über die Kunden. IBK Wiesehahn GmbH
Kurzfristig sollte das im Unternehmen vorhandene Wissen in technischen Kernbereichen gesichert und effektiv genutzt werden. Mittelfristig sollte sich das Wissensmanagementprojekt mit dem Thema Zeichnungsverwaltung und Produktdatenmanagement beschäftigen. Als langfristiges Ziel sollte eine einheitliche und anspruchsvolle EDV-Lösung für die Sicherung und Nutzung des Wissens in allen Kernbereichen geschaffen und nutzerfreundlich umgesetzt werden. Eine effektive Zeichnungsverwaltung ist bislang nicht möglich. Ähnliche Teile werden immer wieder neu konstruiert, es kommt zu vermeidbarer Doppelarbeit. Der Entwicklungs- und Auftragsabwicklungsprozess ist nicht optimal und es fehlt die Kostentransparenz. IWIS Ketten, Joh. Winklhofer & Söhne GmbH & Co. KG
Vorhandenes Wissen managen, d. h. aufarbeiten, dokumentieren und weiter entwickeln. Implizites Wissen dokumentierbar machen. Erkannte Fehler in Projekten nicht mehr wiederholen, zukünftig vermeiden. Immer kürzere Lebenszyklen. Kundenanforderungen müssen in kürzester Zeit umgesetzt werden. KEIPER GmbH & Co
Produktionsstillstände und Wartungskosten sollten verringert und das bei einzelnen Produktionsmitarbeitern vorhandene Wissen über Ausführung der Instandhaltung sowie über dazu erforderliche Ressourcen gesichtet und dokumentiert werden. Die Produkte und Produktionsprozesse des Unternehmens sind durch eine grosse Vielfalt gekennzeichnet. Die verschieden Produkte werden nach Kundenvorgaben gefertigt und verteilen sich auf verschiedene Produktbereiche. Die Situation im Bereich Instandhaltung ist unbefriedigend und hat hohe Reparaturkosten für Maschinen zu Folge. KGM Geräte- und Maschinenbau GmbH
Die Kunden sollen relevante Managementinformationen zur besseren Steuerung ihrer Aktivitäten erhalten. Die rasch fortschreitende Spezialisierung, der internationale Umfang vieler Aktivitäten sowie die wachsende technologische Komplexität durch die Vielfalt der technischen Möglichkeiten und die damit verbundene Aufgaben stellten erhöhte Anforderungen. KUONI AG
Die Kommunikationsintensität unter den Mitarbeitenden sollte gesteigert werden. Die Mitarbeitenden arbeiten dezentral verteilt im Unternehmen, kommen schwer an die Informationen und können diese schlecht nutzen. Langnese-Iglo
Die Kundenperspektive soll noch stärker als bisher in den Mittelpunkt der Betrachtung rücken, um eine Differenzierung der Produktangebote über den kundenorientierten Service zu gewährleisten. Der Strategiewechsel soll auch auf organisatorischer Ebene durch Umstrukturierungen nachvollzogen werden können. Die bislang vorhandene produktorientierte Organisationsstruktur wird durch eine kundenorientierte abgelöst. Es ist nötig, geschäftstellenübergreifend qualitativ gleichwertige Beratungen zu ermöglichen. Die im Rahmen von Beratungsgesprächen benötigten "weichen" Informationen über den Kunden sind in elektronischer Form nicht oder nur bruchstückhaft abgebildet. LGT Bank in Liechtenstein AG
Das Wissen von ausscheidenden Mitarbeitenden soll gesichert und dessen Bewahrung verbessert werden. Das besondere Erfahrungswissen der erfahrenen Mitarbeitenden, primär im technischen Bereich, geht dem Unternehmen bei deren Eintreten in den Ruhestand verloren. Maschinenfabrik Reinhausen GmbH
Neuregelung des Service auf Grund wachsender Kundenanforderungen im Wartungs- und Gewährleistungsbereich. Die wachsende Nachfrage der Kunden nach Wartungsgewährleistung und Wartungsverträgen führt zu Zusatzarbeit und Unzufriedenheit bei den Mitarbeitenden. Maurer Söhne GmbH & Co. KG
Interne Kompetenzzentren zur gezielten Wissensentwicklung aufbauen. Das funktionale Wissen der Unternehmungspraxis differenziert sich zunehmend aus, was zur Notwendigkeit vertiefter Spezialisierung und zur wenigstens teilweisen Abkehr von rein generalistisch orientierten Ansätzen führt. Die zunehmende Internationalisierung erfordert sowohl regionale Spezialkenntnisse als auch den weiteren Aufbau von Prozesswissen zur Internationalisierung. McKinsey
Das betriebliche Vorschlagswesen sollte reaktiviert werden. Der mit dem betrieblichen Vorschlagswesen verbundene bürokratische Prozess der Vorschlagsbewertung ist für die Mitarbeitenden nicht gerade einladend und förderlich, ihre Ideen und Vorschläge einzubringen. Mettler Toledo
Das Wissen über die spezifischen Kundenbedürfnisse soll konsequenter erworben und in eine Dienstleistung transformiert werden. Die radikale Neuausrichtung hat Auswirkungen auf die Wissensstrategie und die strategischen Wissensziele. Microage
Das vorhandene Wissen und die unternehmensweit und d.h. auch weltweit vorhandenen Daten sollen durch eine "Zentrale Projektdokumentation" besser verwaltet, ausgewertet und effizienter dem internen Workflow zugeführt werden können und dadurch auch den Kundennutzen erhöhen. Das Fachwissen (=Kernkompetenzen) kann wegen seiner weltweiten Verteilung nicht optimal genutzt werden. Miebach Logistik Gruppe (MLG)
Die Entwicklung und Bewahrung zentraler Kompetenzen in Form umfassend beherrschter Basistechnologien und der Zugriff auf diese Technologien soll gesichert werden. Die vielen Basistechnologien, auf denen die riesige Anzahl Produkte aufbauen, muss gezielt beherrscht, weiter entwickelt und gesichert werden. Minnesota Mining and Manufacturing (3M)
Entwicklung und Nutzung von Know-How sollen über die Grenzen hinweg verbessert werden. Das Wissen in den selbständigen Geschäftsbereichen wird "gehortet". Wegen der internationalen Tätigkeit mangelt es an Begegnungsmöglichkeiten der Wissenschafter. Novartis
Ganzheitliche Methoden und Werkzeuge entwickeln, die es erlauben, ingenieurmässiges und fertigungstechnisch relevantes Wissen zu sichern, zu teilen, dieses zu verwenden und weiterzuentwickeln. Die Urlaubsvertretungen / Nachfolgenden haben keine Chance, sich in den nach persönlichen Vorlieben angelegten Kundenordnern die jeweils relevanten Informationen zusammenzusuchen. Ausserdem sind die Fehlerhistorien in den einzelnen Projekten uneinheitlich nach subjektiven Kriterien dokumentiert. Pfister Systemtechnik GmbH
Indikatoren zur Messung ihres intellektuellen Kapitals und Anhaltspunkte zu deren Aussagekraft finden. Die "Erklärungslücke" (Differenz) zwischen Markt und Buchwert, das sogenannte intellektuelle Kapital, ist zwar nicht bilanzierbar, beeinflusst aber die Einschätzung des Unternehmenswertes. Scandia
Die Mitarbeiter sollen von ständig wiederkehrenden Tätigkeiten, wie beispielsweise dem monotonen Eingeben von Zahlen, entlastet werden. Auch manuelle Eingabefehler sollen vermieden werden. Der Arbeitsablauf für das Verbuchen von Rechnungen gestalten sich sehr zeitaufwendig. Die Folgen sind enormer Zeitaufwand, eine geringe Motivation der Mitarbeitenden und unnötige Kosten. Steinbeis Temming Papier GmbH & Co.
Partner finden, dessen Produkt in Lizenz oder Kooperation gefertigt und vertrieben werden kann. Ein neues Produkt wird gesucht. Es kann aber keine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung betrieben werden. Strähler
Die Verbesserungspotenziale in der weltweiten Koordination und Kooperation, der Bewahrung von Wissen, der intensiveren Nutzung von Wissen und Expertise, der Verbesserung des Informationszugangs, der Vermeidung von Informationsüberfluss und in der Schaffung einer wissensbewussten Unternehmenskultur soll realisiert und anhand der Ergebnisse eine neue Strategie zum Umgang mit Wissen entwickelt werden. Genaue Kenntnisse über die angebotenen Produkte und Dienstleistungen sind erforderlich und durch ein einziges Tool zu unterstützen. Swiss Reinsurance Company (Swiss Re)
Die Technologiesprache der Kunden zu deren besserer Beratung kennen und nutzen lernen. Da die Kunden ihre Probleme selten in einer klaren Fachsprache ausdrücken, fällt die Vermittlung mit dem richtigen Experten schwer. Teltech
Das Wissensmanagement soll neue Inhalte und Anwendungslösungen für Kunden ermöglichen und dadurch Wettbewerbsvorteile gegenüber den Konkurrenten am Markt bewirken. Die fehlende Transparenz über Projekte innerhalb des gleichen Themenfeldes, mangelnde bzw. keine Pflege vorhandenen Wissens, fehlende Transparenz über Wissensressourcen innerhalb des Unternehmens, keine Möglichkeit des Zugriffs auf Projektdokumente im Intranet für Mitarbeiter ausserhalb eines Projektes und fehlende Überschaubarkeit innerhalb eines Projektes behindern Wissensfluss und -nutzung. T-Nova Berkom
Unternehmensweite Basis schaffen unter Beibehaltung der Teilautonomie der Divisionen. Die Kundenbedürfnisse von der Idee bis zum serienreifen Produkt umsetzen. Lernen von andern erfolgreichen Unternehmen, auch von den Konkurrenten. Das vorhandene Know-how soll gebündelt werden, um Doppelentwicklungen zu verhindern und eine gruppenweite Nutzung des dezentral vorhandenen technischen Know-hows sicherzustellen. Transparenz über Wissensbestände und deren Tragende schaffen und kontinuierlich neues Wissen aufbauen. Der Innovationszyklus ist sehr kurz. Die Gefahr von Doppelentwicklungen ist sehr gross, die unternehmensweite Kommunikation von grosser Bedeutung. Das fehlende Wissen über die Hauptabnehmer ist von existenzieller Bedeutung. Wavetec Wandel Goltermann
Eine geeignete Bewertung des Wissens der Mitarbeitenden. Produktevielfalt, sich verkürzende Produktlebenszyklen, neue Technologien und steigende Intergrationsbedürfnisse seitens der Kunden erschweren es, die richtigen Mitarbeitenden mit dem richtigen Produkt- und Technologiewissen und dem richtigen Werkzeug zur richtigen Zeit am richtigen Ort verfügbar zu haben. XMIT